Anlagentechnik

chemisch-physikalische Behandlungsanlage

In herkömmlichen chemisch-physikalischen Behandlungsanlagen wird Schlamm aus Ölabscheidern und Schlammfängen lediglich entwässert, konditioniert und anschließend zur weiteren Verwertung, zum Beispiel in der Zementindustrie, bereitgestellt. Die GB-GmbH setzt hingegen eine hochmoderne Technik ein, um den Schlamm in seine Bestandteile, Öl, Wasser und mineralische Feststoffe, zu zerlegen. Diese werden in aufwendigen Verfahren dekontaminiert und anschließend einer Verwertung zugeführt.

Am Anfang der Abfallaufbereitung wird zunächst das Öl in einer speziellen Abtrennstufe separiert und anschließend als reine Ölphase abgeskimmt. Der im Vergleich zur Gesamtmenge geringe Altölanteil wird nach der Behandlung der Altölraffinerie zur Verwertung zugeleitet.

Der auf die Gesamtmenge bezogen sehr hohe Anteil an mineralischen Feststoffen und Wasser wird jedoch in weiteren Aufarbeitungsstufen voneinander getrennt. Dieser besteht im Wesentlichen aus Sand, der in einer modernen Rückgewinnungsanlage für mineralische Reststoffe gewaschen wird. Dabei werden die Ölverunreinigungen von der Sandkornoberfläche abgelöst und das Öl der ersten Abtrennstufe zugeführt. In einzelnen eng aufeinander abgestimmten Verfahrensstufen wird die Grob- und Feinsandfraktion dekontaminiert. Der Sand wird nach weiteren Waschschritten entwässert und kann als recyceltes Produkt einer stofflichen Wiederverwertung, z.B. im Straßenbau oder dem Wirtschaftskreislauf, zurückgeführt werden.

Der abgetrennte Wasseranteil der Schlämme wird zur Produktion von Brauchwasser einer mehrstufigen Wasseraufbereitungsanlage zugeleitet. Nach einer Vorklärstufe wird die Öl-Wasser-Emulsion in einem kontinuierlichen Verfahren gespalten.

Danach ist das Wasser soweit von Schadstoffen befreit, dass es direkt als Brauchwasser für die Sandwäsche eingesetzt und genutzt werden kann. Aufgrund des hohen Wasserverbrauchs bei der Feststoffaufarbeitung wird dieser Prozess im Kreislauf geführt. Dadurch wird eine mehrfache Nutzung des Wassers ermöglicht und gleichzeitig gewährleistet, dass im gesamten Verfahren kein Frischwasser eingesetzt werden muss. Überschüssiges Brauchwasser kann zur Befüllung der Brauchwassertanks der Saug-/Druckfahrzeuge eingesetzt und bei der Reinigung der Öl-/Wasserabscheider verwendet werden.

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